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Den klassischen Rohrstock darf man ohne Übertreibung als das wohl beliebteste, bekannteste und am weitesten verbreitete Züchtigungsinstrument bezeichnen. Obendrein besticht der Rohrstock durch seine vielseitige Verwendbarkeit und seine Variationsmöglichkeiten hinsichtlich des Härtegrads und der zurückbleibenden Spuren.
Seinen Ursprung hat der Rohrstock, wie sollte es anders sein, natürlich in England. Von dort kam er zu uns auf den Kontinent und in die britischen Kolonien. Seine Verwendung fand und findet er immer noch in Schulen (Offiziell wurde in GB zwar die körperliche Züchtigung an öffentlichen Schulen abgeschafft, wird jedoch in einigen Privatschulen noch angewandt).
Gefertigt wird der Rohrstock traditionell aus Rattan in einer Stärke von 0,5cm bis hin zu einer Stärke von 1,0cm. Erhältlich sind zwei Qualitäten:
Der Unterschied liegt hautsächlich im verursachenden Schmerzgefühl. So sind die ungeschälten Vertreter ihrer Art etwas "dumpfer" in ihrer Wirkung während geschälte Rohrstöcke, und hier besonders die dünneren, einen sehr hellen, beißenden Schmerz verursachen. Äußerlich erkennbar ist der Unterschied in der helleren Farbe der geschälten Rohrstöcke. Bei den ungeschälten Rohrstöcken sind zudem die für Rattan typischen Knoten besser zu sehen.
Neben den verschiedenen Rattanarten unterscheidet man zwischen zwei Formen:
Während erstere Form selbsterklärend ist, verdient die viktorianische Form mit dem traditionellen "Crook" eine genauere Betrachtung. Die viktorianische Form des Rohrstocks wird in den Schulen verwendet. In seiner Form erinnert er einem Spazierstock, da er an einem Ende einen 180o - Bogen hat. Die Stärke des Rohres beträgt ca. 0,7cm, die Länge meist um die 50 - 60cm. Bei der Präparation des "spanischen Rohres" wird gewöhnlich sehr viel Aufwand ins Detail gesteckt. Ein so präparierter Rohrstock ist somit extrem flexibel, hat eine hohe Haltbarkeit und verfehlt seine Wirkung bei ungezogenen Schülern gewiß nicht. Die enorme Biegsamkeit dieses Stockes verleiht ihm einen unverwechselbaren Sound, der bei allen Bottoms ebenso gefürchtet wie geliebt ist.
Allen Rohrstöcken gemeinsam ist die Vielfalt der Möglichkeiten. Durch Verwendung verschiedener Längen, Stärken und die Härte der Hiebe bietet der Rohrstock für jeden Anlaß und für jeden Bottom die richtige Lösung. Während ein kurzer, dünner Rohrstock bei maßvoller Anwendung nur ein leichtes Brennen auf dem Po verursacht, resultieren aus einer strengen Züchtigung mit einem dickeren Exemplar dicke Striemen und Hämatome auf der behandelten Fläche. Die Schmerzen beim Sitzen halten mehrere Tage an.
Hier noch ein Tip zur Pflege und Aufbewahrung eines Rohrstocks:
Gleich nach dem Kauf sollte man den Rohrstock über Nacht in Salzwasser
einlegen. Das Rattan saugt das Salz förmlich auf und zieht in der
Folge die Umgebungsfeuchtigkeit an. Dadurch bleiben die Stöcke schön
geschmeidig und flexibel. Lagern sollte man Rohrstöcke am besten in
feuchten Räumen. Dabei empfiehlt es sich, die Stöcke aufzuhängen.
Sonst kann es nämlich passieren, daß sie krumm werden.
| Härtegrad | von sehr leicht bis sehr scharf (je nach Anwendung) |
| Sichtbare Wirkung | dünne bis dicke Striemen, Hämatome |
| Bleibende Spuren | lang anhaltende Schmerzen und Striemen, die sich alsbald blau verfärben |
| Anwendungsbereiche | Gesäß, Poansatz, Oberschenkel |
| Beste Position | Über Barhocker o. ä. liegend |
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Diese Instrumente verdienen ebenfalls eine genauere Betrachtung, da sie ursprünglich ja nicht für unsere Zwecke erfunden wurden. Wie der Name schon verrät, wurden Reitgerten ausschließlich für den Reitsport erfunden. Daß man sie nebenbei auch für eine feine Züchtigung verwenden kann, ist natürlich ein angenehmer Nebeneffekt.
Reitgerten gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Formen. Um nicht den Rahmen zu sprengen beschäftige ich mich hier mit zwei typischen Ausführungen:
Fast allen Reitgerten ist der ummantelte Kern aus extrem biegsamen Fiberglas gemeinsam. Die Ummantelung ist meist aus Leder oder Kunststoffgeflecht gefertigt. Die optimale Länge beträgt 70cm.
Reitgerten mit gerade auslaufendem Ende haben an Ihrem Ende meist noch einige kurze Lederschnüre, die aber aus verschiedenen Gründen entfernt werden sollten. Eine so präparierte Gerte hat, bedingt durch die extreme Biegsamkeit, eine geradezu verheerende Wirkung. Den größten Vorteil dieser Gerte sehe ich in der Möglichkeit der diskreten Anwendung. Beim Auftreffen des Hiebes auf die Erziehungsfläche erzeugt dieses Instrument nämlich nur geringe Klatschgeräusche bei maximaler Wirkung. Egal ob bekleideter oder nackter Po, die Reitgerte zieht einfach bestialisch. Die erzeugten Striemen verheilen selbst nach einer Züchtigung auf den nackten Po sehr schnell. In der Hand eines erfahrenen Erziehers oder einer erfahrenen Erzieherin hat dieses Instrument fast nur Vorteile, während es dem Bottom bittersüße Stunden beschert.
Aber auch die Anwendung einer Reitgerte mit Klatsche ist sehr interessant.
Wie die Strichaufzählung eigentlich schon verrät, hat diese Gerte
an ihrem Ende eine sich nach vorne verbreiternde Klatsche aus Leder. Dadurch
eignet sich diese Gerte weniger zum verstriemen, sondern eröffnet
ungeahnte andere Möglichkeiten.
Es handelt sich hier um ein ausgezeichnetes Instrument, wenn es darum geht,
den Poansatz (also der Falte, die den Po von den Oberschenkeln trennt),
die Oberschenkel sowie die etwas schwer zugänglichen Stellen
in der Pofalte zu behandeln. Natürlich eignet sich diese Gerte auch
für eine gewöhnliche Tracht Prügel.
Meiner Meinung nach lohnt es sich, in Anbetracht der vielen Möglichkeiten, beide Arten im Haus zu haben. Dies wird auch der Bottom zu schätzen wissen.
| Härtegrad | je nach Ausführung mittel bis sehr scharf |
| Sichtbare Wirkung | dünne, fein zeichnende Striemen, oder starke Rötung (je nach Ausführung) |
| Bleibende Spuren | Schnell verheilende Striemen |
| Anwendungsbereiche | Gesäß, Poansatz, Oberschenkel (siehe auch oben) |
| Beste Position | Gerade Ausführung: Stehend gebeugt, Hände umfassen
die Fußknöchel
Mit Klatsche: Über Sessellehne liegend |
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In Ermangelung fehlender Rattanvorkommen in den USA mußte man sich vielerorts ein geeignetes Instrument zur Züchtigung von Schülern einfallen lassen. Die Bemühungen mündeten schließlich in der Erfindung des Paddles. Das zum Teil heute noch gebräuchliche traditionelle Paddle ist im Grunde nichts Anderes als ein besonders präpariertes Holzbrett, das in seiner Form einem bayerischen Brotzeitbrett oder einem zu kurz geratenen Paddel sehr ähnlich ist.
Verwendet werden Holzbretter einer Stärke von 0,5cm bis zu einer
Stärke von 1,2cm. Die Länge beträgt ca. 40cm. An einem Ende
wurde von diesem Brett ein handlicher Griff ausgesägt. Daher auch
der Vergleich mit einem Brotzeitbrett! Die Breite beträgt ca. 10 -
15cm.
Wie man hier schon sieht, ist die Herstellung relativ einfach. Nach dem
groben Zuschnitt auf die traditionellen Abmessungen folgt die Feinbearbeitung.
Hierzu rundet man mittels Raspel und Schleifpapier alle Kanten und Ecken
ab, so daß beim Paddle schließlich runde Formen das Bild bestimmen.
Sodann wird die Oberfläche glattgeschliffen und mit feinem Schleifpapier
poliert. Schließlich versiegelt man das Holz noch mit Klarlack und
fertig ist das Paddle.
Neben vielen anderen Variationen ist eine besonders erwähnenswert:
Zur Verringerung des natürlichen Luftwiderstands und um die Bildung
von Luftpolstern zu vermeiden, werden in das Paddle Löcher gebohrt.
Man macht sich hier den Effekt der Fliegenklatsche zunutze. Nimmt man nämlich
ein geschlossenes Brett um eine Fliege zu erschlagen, kann es passieren,
daß die Fliege durch das sich bildende Luftpolster weggedrückt
wird. Überträgt man das auf das Paddle bedeutet das nichts anderes,
als daß durch das Luftpolster die Wucht des Schlages gemindert wird,
was ja nicht im Sinne des Erfinders sein kann.
Und, schon was gemerkt? Richtig! Die Herstellung eines Paddles erfordert
keine Schreinerlehre, sondern nur etwas Geschick und ein paar simple Werkzeuge.
Damit erklärt sich dann auch die große Verbreitung und Beliebtheit
des Paddles in den USA.
Neuerdings hält das Paddle wieder an vielen Schulen in den USA Einzug. Offensichtlich erhofft man sich durch die Anwendung der körperlichen Züchtigung eine Senkung der Jugendkriminalität.
In der Neuzeit werden Paddles speziell für den SM-Bereich auch aus Leder gefertigt. Jedoch lassen sich diese mit den traditionellen Holzpaddles nicht vergleichen, da hinsichtlich der Wirkung beträchtliche Unterschiede bestehen.
Eine besonders fiese Vertreterin ihrer Art ist das Gummipaddle. Es wird aus ca. 0,8 cm dicken Gummi gefertigt und hat von der Schlagfläche her ungefähr die selben Abmessungen wie ein normales Paddle. Jedoch ist die Wirkung komplett anders und viel hinterfotziger. Schon ein leicht geführter Schlag ruft ein derartig heftiges Brennen hervor, wie man es diesem Instrument gar nicht zutrauen würde. Das eigentlich fiese daran ist, daß das Brennen erst kurze Zeit nach Auftreffen des Paddles auf der Haut zu spüren ist und sich exponential verstärkt.
Hinsichtlich der Schmerzbereitung ist die Wirkung des Paddles zufriedenstellend. Es verursacht ein ziemliches Brennen auf dem Po und schmerzfreies Sitzen ist nach einer ausgiebigen Behandlung mehrere Tage nicht möglich.
| Härtegrad | mittel |
| Sichtbare Wirkung | deutliche Rötung der betroffenen Haut |
| Bleibende Spuren | Blaue Flecken |
| Anwendungsbereich | Gesäß |
| Beste Position | Über Tisch gebeugt oder stehend gebeugt mit Händen auf den Knien liegend |
Tip:
Wer ein gutes Paddling sehen möchte, sollte sich mal den Film 'Der Club der toten Dichter' anschauen!
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Die klassische Tawse ist von ihrem Ursprung her schottischer Herkunft. Es handelt sich hierbei um eine Art Riemen, der aus dickem, festem Leder gefertigt ist. Die Länge beträgt ca. 40 cm und die Breite der Schlagfläche etwa 7 cm. Am vorderen Ende ist die Tawse in der Mitte zweigeteilt. Dadurch hat man zwei gleichgroße Riemen die gut die Hälfte des Instrumentes lang sind.
Bedingt durch die Stärke des verwendeten Leders (ca. 0,5 cm) und die glatte Oberfläche entwickelte sich die Tawse in der jüngeren Vergangenheit zu dem Züchtigungsinstrument an schottischen Schulen schlechthin. Ist sie doch in ihrer Handhabung relativ unproblematisch, einfach in der Fertigung aber dafür umso effektiver in der Wirkung.
Die Vorteile für die Anwendung auf dem Gesäß fauler und ungezogener Schüler und Schülerinnen, und somit natürlich auch für die Anwendung auf dem frechen Po der Lebensgefährtin, liegen klar auf der Hand:
Und auch die Erinnerung an eine Behandlung mit der Tawse dürfte für den betroffenen Probanten bleibend sein. Ein mit der Tawse tüchtig ausgeklopfter Hintern fühlt sich auch noch nach zwei Tagen "wund" an und es sind immer wieder kleine Stiche zu spüren.
So gesehen ein ideales Instrument zum "Anwärmen" oder auch zum richtigen durchklopfen des Hinterns. Sie ist vielseitig anwendbar und auch der Preis von ca. 100,-- DM ist durchaus tragbar.
| Härtegrad | mittel |
| Sichtbare Wirkung | Starke Rötung der betroffenen Hautpartie |
| Bleibende Spuren | Blaue Flecken, Wundgefühl am Po |
| Anwendungsbereich | Gesäß, Poansatz, Oberschenkel |
| Beste Position | Hier sind beinahe alle Positionen geeignet |
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Die klassischen Teppichklopfer sind aus äußerst flexiblem Rattan gefertigt, welches am Stil und auf der Schlagfläche kunstvoll geflochten ist. Wer öfter mal im Garten einen Teppich damit ausklopft und dabei sieht, wie effektiv dabei der Staub aus dem Teppich geklopft wird, der kann sich ja vorstellen, welche Wirkung ein Teppichklopfer erst auf einem Po haben muß.
Der große Vorteil des Teppichklopfers ist ganz klar: Durch das geflochtene Rattan ist der Teppichklopfer sehr flexibel und durch seine durchschnittliche Länge von 1,20 m geht von der Schlagfläche eine ziemliche Wucht aus. Das bedeutet, daß ein damit ausgeklopfter Po ziemlich brennen wird, wobei aber die Schläge selbst nicht sehr viel Lärm verursachen. Selbst auf einem bekleideten Po wird er seine Wirkung nicht verfehlen.
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